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Pressebild

Edi Ehrlich


Buch- und Drehbuchautor

Sein Name, Eduard „Edi" Ehrlich, scheint am Fernsehbildschirm nur wenige Sekunden auf - und dennoch liefert er die Grundlage für das ausgestrahlte Werk: Der Tiroler schreibt Film- und Fernsehdrehbücher - und das mit großem Erfolg. 
 

 


Es dauerte einige Jahre, ehe Eduard „Edi" Ehrlich nach der Matura an der Bundeshandelsakademie in Kitzbühel wusste, welchen Weg er einschlagen soll. Fasziniert war er schon immer vom Medium Film. Und auch das Schreiben machte ihm schon damals großen Spaß. Zuerst versuchte er sich als freier Journalist - nichtsahnend, dass er einmal zu den begehrten Drehbuchautoren gehören würde.

 



Der Reihe nach: „Ich wusste in und nach der Schule nicht so recht, was ich machen will", erzählt Edi Ehrlich, „irgendwann hat sich eine innerste Stimme gemeldet, die mir sagte, ich soll zum Film gehen." Vom Drehbuchautor noch weit entfernt, suchte er einen Einstiegsjob. Zum Schlüsselerlebnis wurde die Begegnung mit dem damaligen Burgschauspieler Franz Morak. „Morak drehte gerade einen Tatort-Krimi und lud mich nach Wien ein, um mich einigen Leuten vorzustellen." Die Erkenntnis nach drei Tagen: Ohne Filmakademie geht in der Branche nichts.

 



Der Kirchberger kehrt in seinen Heimatort zurück - ohne aber das Handtuch werfen zu wollen. „Ich bewarb mich 1986 beim Innsbrucker Filmproduzenten Christian Berger" (Kamera „Die Klavierspielerin"), berichtet er, „der mich nach hartnäckigem Drängen als Produktionsassistent anstellte." Schließlich wurde Ehrlich zweiter Aufnahmeleiter für die in Kitzbühel und Liverpool gedrehte, englische TV-Produktion „Brookside".

 



„Das Syd-Field-Buch „Die Technik des Drehbuchschreibens für Film und Fernsehen" war der Knackpunkt, jetzt wusste ich, was ich will", schildert Ehrlich die damalige Situation. Vom Wollen hin bis zum Können war es noch ein weiter Weg. Er drückte ein ums andere Mal die Schulbank, etwa bei Drehbuchseminaren in Österreich und Deutschland, ehe er sich in Los Angeles weiter ausbilden ließ.

 



In fruchtbarer Zusammenarbeit mit seinem Agenten Herbert Fechter wurde Ehrlich im Laufe der Jahre zu einem gefragten Schreiber für TV-Produktionen: Für Produzentenmogul Karl Spiehs lieferte er die Drehbücher zu Franz Antel's „Mein Freund, der Lipizzaner" (mit Sascha Wussow, Jenny Jürgens, Hitchcockstar Karin Dor), zu „Liebling, ich muss auf Geschäftsreise" (mit Peter Kraus, Gila von Weitershausen) sowie zu „Drei zum Verlieben: Zwei schräge Vögel" (mit Klaus Wildbolz und Fritz Wepper).

 



Auch stammen alle Bücher für „Herzlichst Hansi Hinterseer" von Ehrlich. Für die TV-Erfolgsserie „Da wo die Berge sind" recherchierte der Tiroler im Kitzbüheler Wildpark Aurach. Immer öfter, immer länger und immer lieber - denn Lisi, die Tochter der Besitzerfamilie, ist seither seine ständige Begleiterin. „Ich habe sozusagen in mein eigenes Drehbuch eingeheiratet", scherzt Edi ...

(Aus ‚Der Star-Schreiber' von ALEXANDER RUSSEGGER, Tiroler Tageszeitung)


Biographie


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